Das Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. versteht sich von Beginn an als Interessenvertretung der ehemaligen Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen sowie ihrer Angehörigen und Nachkommen und hat sich bereits mit seiner Gründung im November 1997  für Interessierte und besonders für die junge Generation geöffnet. Es entsprach in erster Linie dem Wunsch der ehemaligen Häftlinge, dass ihr Vermächtnis auch in Zukunft bewahrt wird und ihre Interessen auch weiterhin vertreten werden    



Erklärung von Lagergemeinschaften, Komitees und Interessenverbänden ehemaliger Häftlinge zum 75. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager

Vermächtnis bewahren und weitertragen in Gegenwart und Zukunft

Vor 75 Jahren wurden die Häftlinge der Konzentrationslager durch Angehörige der sowjetischen, amerikanischen, britischen, französischen und polnischen Streitkräfte befreit. Nach ihrer Befreiung haben die ehemaligen Häftlinge Interessenverbände aufgebaut und deren Ar- beit jahrzehntelang maßgeblich mitgestaltet. Sie haben sich in den zurückliegenden 75 Jahren immer wieder getreu dem Schwur von Buchenwald dafür engagiert, eine Wiederkehr des Nazismus und sei- ner unmenschlichen Verbrechen zu verhindern.                     weiterlesen

Esther Bejarano, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz und Ravensbrück, hat 75 Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945 einen Brief an den Bundespräsidenten, an die Bundeskanzlerin und die Mitglieder des Bundestages geschrieben. Darin fasst sie ihre Erfahrungen der letzten 75 Jahre nach ihrer Befreiung aus den Konzentrationslagern zusammen, gibt Ratschläge und adressiert Forderungen an die Regierenden und alle, die aus der Geschichte lernen wollen.

Ratschläge und Forderungen, die dringend verbreitet, diskutiert und durchgesetzt werden sollten.                                                                 weiterlesen



Die nächsten Termine:

 

Gedenkveranstaltung am Sonntag, den 26. Januar um 14.00

Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald 

 

Am 27. Januar 2020 jährt sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz zum 75. Mal. Aus diesem Anlass findet in der Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald bereits am Sonntag, den 26. Januar um 14.00 eine Gedenkveranstaltung statt. Sie beginnt mit einer Gedenkfeier am Mahnmal, bei der Blumen und Gestecke nieder gelegt werden. Im Anschluss daran hält Dr. Astrid Ley, stellvertretende Leiterin der Gedenkstätte Sachsenhausen, einen Vortrag zu Mordaktionen im KZ Sachsenhausen kurz vor der Räumung. Er trägt den Titel: „Endzeitverbrechen – Opfer der Schlussphase des KZ Sachsenhausen“.


Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2020

 

Am 2. Februar 1945 erteilte der KZ-Kommandant Anton Kaindl den Befehl, die Evakuierung des KZ Sachsenhausen vorzubereiten. Aus den Außenlagern kamen viele Transporte in das völlig überfüllte Hauptlager. In der Nacht zum 21. April 1945 wurden die ersten Kolonnen der über 33 000 Häftlinge in Richtung Nordwesten getrieben. Weitgehend ohne Verpflegung, bei nasskaltem Wetter und unter den Augen der örtlichen Bevölkerung mussten sie täglich bis zu 40 Kilometer marschieren. Die zurückbleibenden Häftlinge erschoss die SS am Wegesrand. Mehr als tausend Häftlinge überlebten den Todesmarsch nicht.

 

Montag, 27. Januar 2020, um 14:00 Uhr

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Veranstaltungsraum in der ehem. Häftlingswäscherei 


2. Februar 2020, 13:30 Uhr

Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag des Massakers im KZ-Außenlager Lieberose

und Einweihung der Erweiterung der Open-Air-Ausstellung

 

 

Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr im Justus Delbrück Haus (Am Bahnhof 1 in Jamlitz). Die anschließende Rede von Herrn Dr. Peter Fischer, das Kaddisch und die Kranzniederlegung finden am neuen Gedenkort und am Standort der Open-Air-Ausstellung (Kiefernweg in Jamlitz) statt. 

 

Das „Arbeitslager Lieberose“ war im November 1943 auf Befehl der SS errichtet worden. Etwa 10.000 Häftlinge, darunter vor allem polnische und ungarische Juden, waren hier inhaftiert und mussten Zwangsarbeit leisten. Vom 2. bis zum 4. Februar 1945 ermordete die SS 1.342 Häftlinge in den Krankenbaracken des KZ-Außenlagers Lieberose.

 


Veranstaltiungen, Ausstellungen und Führungen demnächst:

Öffentliche Führung

So, 9. Februar 2020, 14.00 Uhr

Sachsenhausen: Konzentrationslager – Speziallager – Gedenkstätte

Die Führung thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen – das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager Sachsenhausen (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)

 

Öffentliche Führung

So, 16. Februar 2020, 14.00 Uhr

Das sowjetische Speziallager Nr. 7/Nr. 1 in Sachsenhausen (1945-1950)

Thematische Führung mit Enrico Heitzer zur Geschichte des sowjetischen Speziallagers und dem Schicksal der rund 60.000 Inhaftierten, von denen 12.000 an Hunger und Krankheiten verstarben.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)

 

Öffentliche Führung

So, 8. März 2020, 14.00 Uhr

Sachsenhausen: Konzentrationslager – Speziallager – Gedenkstätte

Die Führung thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen – das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager Sachsenhausen (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)

 

Öffentliche Führung

So, 15. März 2020, 14.00 Uhr

Medizin und Verbrechen im KZ Sachsenhausen

Bei der Führung zur Geschichte des Krankenreviers im KZ Sachsenhausen werden u.a. die medizinische Versorgung der Häftlinge, medizinische Experimente und Krankenmord durch die SS-Ärzte thematisiert.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnehmergebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)

 

Öffentliche Führung

So, 12. April 2020, 14.00 Uhr

Sachsenhausen: Konzentrationslager – Speziallager – Gedenkstätte

Die Führung thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen – das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager Sachsenhausen (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)

 

Gedenkveranstaltung

Sa/So/Mo, 18./19./20. April 2020

75. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen

in Anwesenheit von Überlebenden des KZ Sachsenhausen aus aller Welt

Sa, 18. April 2020, 13.00 bis 17.00 Uhr: Tag der Begegnung (Zeitzeugengespräche, Markt der Möglichkeiten, Ausstellungseröffnungen, kostenlose Führungen, Filmvorführungen uvm.)

17.30 Uhr: Verleihung des Franz-Bobzien-Preises (Anmeldung: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de)

So, 19. April 2020, 10.00 Uhr: Interreligiöser Gottesdienst

14.00 Uhr: Dezentrale Gedenkveranstaltungen

15.30 Uhr: Zentrale Gedenkveranstaltung an der „Station Z“

18.00 Uhr: Konzert des „Moka Efti Orchestra“ im Neuen Museum (Anmeldung: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de)

Mo, 20. April 2020, 10.00 Uhr: Gedenkveranstaltung am ehem. KZ-Außenlager Klinkerwerk

Ort: Gedenkort am Hafenbecken, An der Lehnitzschleuse, 16515 Oranienburg

In Kooperation mit dem Internationalen Sachsenhausen Komitee

 

Gedenkveranstaltung

Montag, 4. Mai 2020, vorauss. 19.00 Uhr

Gedenkveranstaltung der Botschaft des Königreichs der Niederlande

Ort: ehem. Erschießungsgraben

 

Öffentliche Führung

So, 10. Mai 2020, 14.00 Uhr

Sachsenhausen: Konzentrationslager – Speziallager – Gedenkstätte

Die Führung thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen – das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager Sachsenhausen (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)

 

Internationaler Museumstag

So, 17. Mai 2020, 14.00 Uhr

„Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion“

Führungen in einfacher Sprache

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Anmeldung: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de

 

Ausstellungseröffnung

So, 7. Juni 2020, 14.00 Uhr

Objects from the Concentration Camps

Dinge aus den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen. Fotografien von Richard Wiesel

Ort: Altes Kino in der ehemaligen Häftlingswäscherei

Anmeldung: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de

 

Öffentliche Führung

So, 21. Juni 2020, 14.00 Uhr

Sachsenhausen: Konzentrationslager – Speziallager – Gedenkstätte

Die Führung thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen – das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager Sachsenhausen (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)

 

Öffentliche Führung

So, 28. Juni 2020, 14.00 Uhr

Sachsenhausen: Konzentrationslager – Speziallager – Gedenkstätte

Die Führung thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen – das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager Sachsenhausen (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)

 

 

Aktuelle Ausstellungen

 

Objects from the Concentration Camps

Eine Reibe, ein Dreidel, eine Türklinke. Die Ausstellung zeigt Fotografien von Dingen aus den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen von Richard Wiesel, dem Neffen des Schriftstellers und Auschwitz-Überlebenden Elie Wiesel. Die Dinge erzählen Geschichten über das Alltagsleben der KZ-Häftlinge, über Leben und Tod im Lager.

Ort: Altes Kino in der ehemaligen Häftlingswäscherei (8. Juni bis 31. August 2020)

 

Werkstattausstellung „Alltag im KZ. Objekte aus den Sammlungen der Gedenkstätte Sachsenhausen“

Die Werkstattausstellung thematisiert anhand von Objekten aus den Sammlungen der Gedenkstätte unterschiedliche Aspekte des Häftlingsalltags im KZ Sachsenhausen – Ernährung, Unterkunft, Zwangsarbeit, Häftlingsgesellschaft und „Freizeit“. Wo bekannt, werden auch Biografien der Besitzer und deren Beziehung zu den Objekten dargestellt.

Ort: Foyer in der ehem. Häftlingswäscherei (Eröffnung 18. April 2020)

 

Lost/Found/Art. Von der historischen Spur zum Erinnerungskunstwerk

Die Ausstellung zeigt Kunstwerke, die Jugendliche und Erwachsene zusammen mit dem Künstler Hans Molzberger in der Gedenkstätte geschaffen haben. In vier Workshops haben sie sich persönlich und gestalterisch mit der Geschichte des KZ Sachsenhausen auseinandergesetzt. Unter dem Einsatz von 3D-Druckern fertigten sie aus digitalisierten Fundstücken und Exponaten eigene Kunstwerke an. Daneben sind Werke von Hans Molzberger zu sehen.

Ort: Neues Museum (bis 31. März 2020)

 

 

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Straße der Nationen 22,16515 Oranienburg

Tel. 03301/200-0, Besucherdienst / Anmeldung: 03301/200-200, Fax 03301/200-201

E-Mail: besucherdienst@gedenkstaette-sachsenhausen.de

Internet: www.sachsenhausen-sbg.de

www.facebook.com/SachsenhausenMemorial

 

Öffnungszeiten

15. März bis 14. Oktober: täglich 8.30 - 18.00 Uhr

15. Oktober bis 14. März: täglich 8.30 - 16.30 Uhr

Während der Winteröffnungszeit sind die Museen montags geschlossen. Die Open-air-Dokumentation "Mord und Massenmord im KZ Sachsenhausen", der Gedenkort "Station Z" sowie das Besucherinformationszentrum sind geöffnet.

Archiv und Bibliothek: dienstags bis freitags von 9.00 - 16.30 Uhr

Bitte vormerken:

75. Jahrestag der Befreiung

17, bis 20. April 2020

 

vom 17. bis zum 20. April 2020 wird die Gedenkstätte Sachsenhausen den 75. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen begehen – hoffentlich in Anwesenheit zahlreicher Überlebender aus aller Welt.  Zu den vielfältigen Veranstaltungen und Begegnungen möchten wir Sie bereits jetzt herzlich einladen.  

 

Programm

 

Freitag, 17. April 2020 - Museum Todesmarsch im Belower Wald

14.30 Uhr: Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung

 

Samstag, 18. April 2020 – Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

13.00 bis 17.00: Tag der Begegnung - Erinnern für heute

- Zeitzeugengespräche mit Überlebenden des KZ Sachsenhausen

- Markt der Möglichkeiten. Gedenkstättenpädagogische und erinnerungskulturelle Initiativen aus Oranienburg, Brandenburg und Deutschland stellen sich vor

- Eröffnung einer neuen Werkstattausstellung

- Filmvorführung „Der letzte Jolly Boy“ und Gespräch mit dem Regisseur Hans-Erich Viet

- Forschungsbörse: Zeitgeschichte für Erinnerungskultur und Demokratie

- künstlerische Interventionen auf dem Gelände der Gedenkstätte

- kostenlose Führungen durch die Gedenkstätte Sachsenhausen

17.30 Uhr: Verleihung des Franz-Bobzien-Preises (mit Anmeldung)

 

Sonntag, 19. April 2020 – Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Vormittags: Interreligiöser Gottesdienst

14.00 Uhr: Dezentrale Gedenkveranstaltungen

15.30 Uhr: Zentrale Gedenkveranstaltung an der „Station Z“

18.00 Uhr: Konzert des „Moka Efti Orchestra“ im Neuen Museum (mit Anmeldung)

 

Montag, 20. April 2020 – Gedenkort KZ-Außenlager Klinkerwerk

10.00 Uhr: Gedenkveranstaltung

 

 

Ein ausführliches Programm folgt zu gegebener Zeit

Das Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. und das Internationale Sachsenhausen Komitee trauern um Regina Szepansky

 

 

 

 

 

Mir fehlen die Worte und mein Herz ist schwer … Ich habe die traurige Pflicht euch mitzuteilen, dass gestern, am 13.September 2019 unsere Freundin Regina Szepansky im Alter von 54 Jahre in Berlin verstorben ist.

 

Regina wurde am 13. Juni 1965 als Tochter von Gerda und Wolfgang Szepansky in Berlin geboren. Wolfgang Szepansky (1910-2008) war als politischer Häftling im Konzentrationslager Sachsenhausen vom 17.10.1940 bis 31.5.1941 und vom 1.7.1943 bis zu seiner Befreiung auf dem Todesmarsch am 2.5.1945 inhaftiert. Von Mitte der 1960er bis Anfang der 1990er Jahre war er Vorsitzender des Sachsenhausen-Komitees West-Berlin, Mitglied des ISK und später Vorstandsmitglied des Sachsenhausen-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland e.V.. Gerda Szepansky (1925-2004) arbeitete als Journalistin, Lehrerin und zuletzt als freie Autorin. Sie veröffentlichte u.a. 1983 das Buch „Frauen leisten Widerstand“. Beide Eltern waren nach dem Krieg in West-Berlin politisch aktiv. Beide erhielten 1996 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Das politische Leben im Hause Szepansky ging auch an Regina und ihren Brüdern nicht spurlos vorbei.

 Regina studierte an der Freien Universität Berlin Religionswissenschaft, Germanistik, Ethnologie und Psychologie. Dieses Studium schloss sie mit dem Magister Artium in den Hauptfächern Religionswissenschaft und Germanistik ab.

.

Über viele Jahrzehnte hinweg war Regina ein großer und wichtiger Pfeiler für die umfangreiche Erinnerungsarbeit im deutschen und internationalen Sachsenhausen Komitee. 

Seit 2006 war sie stellvertretende Vorsitzende des Sachsenhausen-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland e.V. 

Es war ihr immer wichtig, dass diese Arbeit der Komitees - auch in Erinnerung an ihren Vater und seiner Kameraden - fortgeführt wird. Seit 2007 war sie Mitglied der Revisionskommission und Schriftführerin des Internationalen Sachsenhausen Komitees.

Sie war freiberuflich im Kulturbereich tätig und hat so viele Projekte u.a. als Lektorin unterstützt. Seit 2013 ist Regina Szepansky als Projektleiterin der Ausstellungsinstallation „Wir waren Nachbarn − Biografien jüdischer Zeitzeugen“ im Rathaus Berlin-Schöneberg tätig gewesen.

Im Jahr 2012 war sie Mitglied der Jury des Oranienburger Toleranzpreises und 2014, 2016 und 2018 der Jury des Franz-Bobzien-Preises. Dieser Preis wird von der Stadt Oranienburg gemeinsam mit der Gedenkstätte und dem Museums Sachsenhausen verliehen.

Erst im Sommer 2019 wurde sie zum Beiratsmitglied der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten benannt.

 

Wir, die Mitglieder des Sachsenhausen-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland e.V. und die internationale Gemeinschaft der im ISK zusammengeschlossenen Häftlingsorganisationen, trauern um eine liebe Freundin. Wir werden ihre hilfsbereite, bescheidene, empathische und freundliche Art sehr vermissen. Sie wird eine große Lücke hinterlassen. Regina wird stets einen Platz in unserem Herzen haben. 

 

Unser tiefes Mitgefühl und unsere aufrichtige Anteilnahme gelten ihrem Mann und ihrer Tochter.

Im Namen der Mitglieder des Sachsenhausen-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland e.V. und des Internationalen Sachsenhausen Komitees

 

Andreas Meyer

Stellvertretender Präsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees

Vorsitzender des Sachsenhausen-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland e.V.



 

Das Internationale Sachsenhausen Komitee und das Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. trauern um den ehemaligen Häftling Helmut Zwi Steinitz

 

                                                                        mehr


 

Das Internationale Sachsenhausen Komitee und das Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. trauern um den ehemaligen tschechischen Häftling Dr. Vojmír Srdečný

Mit großer Trauer müssen wir mitteilen, dass der langjährige Vizepräsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees, unser Freund Vojmír Srdečný am 14. August 2019 im Alter von 99 Jahren verstorben ist.

 

                                                mehr

 


Erklärung


Der Vorstand des Fördervereins der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V. für den Förderverein / November 2018

 

Zur Zukunft der Erinnerung – Sachsenhausener Erklärung

 

Wir, die Mitglieder des Fördervereins der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V., sind beunruhigt. Wir sind Nachkommen von Häftlingen, die überlebt haben oder ermordet wurden, von Tätern, Mitläufern und anderen Zeitgenossen des Nationalsozialismus. Wir kommen aus allen Teilen der Gesellschaft. Wir leben in Oranienburg, Berlin oder an anderen Orten.

weiterlesen


App zu Außenlagern des KZ Sachsenhausen in Berlin

 

Am 13. Januar 2019 wurde im Festsaal des Abgeordnetenhaus von Berlin durch den Verein Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V. eine neue App freigeschaltet. Ihr Name lautet "Satellite Camps App" und sie beschäftigt sich mit 6 Außenlagern des Konzentrationslagers Sachsenhausen, die sich auf dem Berliner Stadtgebiet befanden. Im Mittelpunkt stehen die Außenlager Lichterfelde, Neukölln, Schönholz, Moabit/Müggelheim, Haselhorst und das Außenkommando Fichtenberg (Steglitz).

weitere Informationen

 


GEDENKSTÄTTEN ZUR ERINNERUNG AN DIE NS-VERBRECHEN IN DEUTSCHLAND RUFEN AUF ZUR VERTEIDIGUNG DER DEMOKRATIE

Die 7. Bundesweite Konferenz hat vom 11-13. Dezember 2018 in Berlin stattgefunden. Sie dient der Vernetzung der Gedenkstätten für NS-Opfern auf allen Ebenen.  

Zur Resolution


Das Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland trauert um sein Vorstandsmitglied und seinen Freund Jonny Valentin.

 

Jonny Valentin verstarb am 12.Januar 2019 im Alter von 94 Jahren in Magdeburg. Er gehörte zu den letzten deutschen Zeitzeugen, die noch über ihre Zeit im Konzentrationslager Sachsenhausen berichten können.

mehr


Liebe Freundinnen und Freunde.

mit tiefer Traurigkeit und großer Betroffenheit haben wir heute erfahren, dass unsere Freundin Renate Leuschner am 5. Oktober 2018 im Alter von 94 Jahren verstorben ist.

Renate Leuschner wurde am 9.9.1924 in Berlin geboren. Sie war Gründungsmitglied des Sachsenhausen-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland e.V. und wirkte hier über viele Jahre mit großem Sachverstand im Vorstand mit.

Tatkräftig unterstützte sie die Arbeit des Internationalen Sachsenhausen Komitees. Besonders ihr unermüdliches und nachhaltiges Engagement für die ehemaligen Häftlinge aus Russland, Belorussland und der Ukraine haben ihr große Anerkennung eingebracht und wird für alle unvergesslich bleiben.

Ihre menschliche Wärme, ihre tiefe Herzlichkeit, ihre Solidarität, ihre nie versiegende Freundlichkeit, ihre große Bescheidenheit, ihre außergewöhnliche Energie und Verbundenheit wird uns allen sehr fehlen.

Wir verlieren mit Renate Leuschner eine gute Freundin, eine engagierte Mitstreiterin und eine große Internationalistin!




Der norwegische Überlebende Bernt Lund ist neuer Präsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees

Präsidiumssitzung in Oranienburg

Das Präsidium des Internationalen Sachsenhausen Komitees hat heute (20. April 2018) in Oranienburg Bernt Lund zum neuen Präsidenten gewählt. Der 93-jährige norwegische KZ-Überlebende tritt damit die Nachfolge von Roger Bordage an, der im August 2017 verstorben ist. Als stellvertretender Präsident wurde Andreas Meyer (Deutschland), als Generalsekretär Dik de Boef (Niederlande) und als Schatzmeister André Lassague (Frankreich) wiedergewählt. 

ISK-Generalsekretär Dik de Boef sagte nach der Wahl: „Wir sind Bernt Lund außer-ordentlich dankbar, dass mit ihm noch einmal ein Zeitzeuge an der Spitze des ISK steht.“ 

Der 1924 in Oslo geborene Bernt Lund stammt aus einer sozialdemokratischen Familie, die politische Flüchtlinge unterstützte und Widerstand gegen die deutsche Besatzung leistete. 1942 wurde Lund von der Gestapo verhaftet und in das norwegische KZ Grini verbracht. Im März 1944 kam er in das KZ Sachsenhausen. Nach dem Krieg studierte er Politikwissenschaften. Lund war lange Jahre als Diplomat für den Auswärtigen Dienst Norwegens tätig, u.a. als Botschafter in Namibia. Seit vielen Jahren vertritt er die norwegischen Sachsenhausen-Überlebenden als Vizepräsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees. 

(Text und Bild sind entnommen aus: http://www.stiftung-bg.de/gums/de/)

 Die nächsten Termine in der Gedenkstätte:

 

Über geplante Veranstaltungen in der Gedenkstätte informiert  auch die Website der Gedenkstätte:

http://www.stiftung-bg.de/gums/de/

  

 


Gedenkveranstaltung und Einweihung des Denkmals für die am 11. Oktober 1944 ermordeten 27 Häftlinge.

weiterlesen...