Das Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. versteht sich von Beginn an als Interessenvertretung der ehemaligen Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen sowie ihrer Angehörigen und Nachkommen und hat sich bereits mit seiner Gründung im November 1997  für Interessierte und besonders für die junge Generation geöffnet. Es entsprach in erster Linie dem Wunsch der ehemaligen Häftlinge, dass ihr Vermächtnis auch in Zukunft bewahrt wird und ihre Interessen auch weiterhin vertreten werden    



27.01.2017-11:00                                                           Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus: Die Opfer des Zellenbaus im KZ Sachsenhausen

 

Begrüßung und Einführung 

Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

 

„Es ist mir nicht möglich, die Schmerzen und Qualen zu schildern, die ich erlitten habe.“ (Erich Kohlhagen) 

Lesung mit Schülerinnen und Schülern des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums 

 

Ort: Veranstaltungsraum in der ehemaligen Häftlingsküche 

 

anschließend 

Gedenkveranstaltung am zentralen Gedenkort „Station Z“ 

 

Ansprache 

Britta Stark, Präsidentin des Landtages Brandenburg 

Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Panketal verlesen Namen von Opfern 

Kranzniederlegung 

In Kooperation mit dem Landtag Brandenburg


Die nächsten Termine:

22.01.2017-14:00

 

Zeitzeugengespräch mit dem Todesmarsch-Überlebenden Prof. Alexander Fried

 

Der 1925 in einer jüdischen Familie in der Slowakei geborene und heute in Bayern lebende Alexander Friedüberlebte mehrere Konzentrationslager und den Todesmarsch des KZ Sachsenhausen. Nach der Befreiung wurde er Geschichtsprofessor und lehrte an Universitäten in Europa, Israel und Kanada. 

Moderation: Carmen Lange, Leiterin der Gedenkstätte Todesmarsch 

 

 

Ort: Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald 

 

26.01.2017

 

Gespräch mit dem Todesmarsch-Überlebenden Leon Schwarzbaum über den Auschwitz-Prozess im Februar 2016

 

Leon Schwarzbaum wurde 1921 in Hamburg geboren und wuchs in Polen auf. Im Alter von 18 Jahren wurde er mit seiner Familie in ein Ghetto eingewiesen und später in mehrere Konzentrationslager verschleppt. Er überlebte die Todesmärsche der Konzentrationslager Auschwitz und Sachsenhausen. Schwarzbaum war im Prozess gegen den SS-Mann Rudolf Hanning einer der drei Zeugen der Anklage. Er wird über den Prozess und seine Aussage berichten. 

Moderation: Carmen Lange, Leiterin der Gedenkstätte Todesmarsch 

 

 Ort: Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald


Gedenkveranstaltung und Einweihung des Denkmals für die am 11. Oktober 1944 ermordeten 27 Häftlinge.

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