Das Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. versteht sich von Beginn an als Interessenvertretung der ehemaligen Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen sowie ihrer Angehörigen und Nachkommen und hat sich bereits mit seiner Gründung im November 1997  für Interessierte und besonders für die junge Generation geöffnet. Es entsprach in erster Linie dem Wunsch der ehemaligen Häftlinge, dass ihr Vermächtnis auch in Zukunft bewahrt wird und ihre Interessen auch weiterhin vertreten werden    



aktuell:

 

Sonntag, 8. September 2019, 14.00 Uhr, 15.00 Uhr und 16.00 Uhr:

Führungen durch das Depot der Gedenkstätte Sachsenhausen

 

Anlässlich des Tags des offenen Denkmals haben Sie im Rahmen einer Führung die Gelegenheit, das ansonsten geschlossene Depot der Gedenkstätte Sachsenhausen zu besichtigen. Im Depot werden mehr als 35.000 Sammlungsobjekte aus der Zeit des Konzentrationslagers, des Speziallagers und der Gedenkstätte aufbewahrt. Die Führung informiert über die Geschichte des Ortes, in dem sich das Depot seit 2018 befindet. Sie lernen außerdem den Aufbau und die Entstehung der Sammlung kennen und bekommen einen Einblick in die Sammlung.

Treffpunkt: Depot der Gedenkstätte Sachsenhausen im ehemaligen Industriehof. Bitte folgen Sie der Ausschilderung. Nähere Informationen erhalten Sie im Besucherinformationszentrum der Gedenkstätte.

 

Dienstag, 10. September, 18.30 Uhr:

Filmvorführung und Gespräch in Kooperation mit dem Marchivum Mannheim

„Die Köchin des Kommandanten. Zwei Wege nach Auschwitz“

Anschließendes Gespräch mit Dr. Axel Drecoll, Andreas Mix und Gerald Sander

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung im Anhang.

 

Mittwoch, 11. September, 11.00 Uhr:

Kinder und Jugendliche im KZ Sachsenhausen: Einweihung der neuen Medienstation und Gespräch mit dem ehemaligen Kinderhäftling Bogdan Bartnikowski

 

 

Samstag, 14. September, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr:

Fahrradtour in Kooperation mit dem Stadtarchiv Oranienburg und dem ADFC

Geschichtstour (ca. 30 km) Start: Gedenkstätte Sachsenhausen, Straße der Nationen 21

Route: Gedenkstätte Sachsenhausen, Schloss Oranienburg, Luisenhof, Germendorf, Annahof, Birkenallee, Weiße Stadt Oranienburg, Hildburghausener Straße/Ecke Rennsteigstraße, Lehnitzstraße, André-Pican-Straße, Mittagessen in der Stadiongaststätte des OFC Eintracht, Gedenkstätte KZ-Außenlager Klinkerwerk und Klinkerhafen, Fachhochschule der Polizei, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten/ Finanzamt

 

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de


Der Vorstand des Fördervereins der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V. für den Förderverein / November 2018

 

Zur Zukunft der Erinnerung – Sachsenhausener Erklärung

 

Wir, die Mitglieder des Fördervereins der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V., sind beunruhigt. Wir sind Nachkommen von Häftlingen, die überlebt haben oder ermordet wurden, von Tätern, Mitläufern und anderen Zeitgenossen des Nationalsozialismus. Wir kommen aus allen Teilen der Gesellschaft. Wir leben in Oranienburg, Berlin oder an anderen Orten.

weiterlesen


App zu Außenlagern des KZ Sachsenhausen in Berlin

 

Am 13. Januar 2019 wurde im Festsaal des Abgeordnetenhaus von Berlin durch den Verein Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V. eine neue App freigeschaltet. Ihr Name lautet "Satellite Camps App" und sie beschäftigt sich mit 6 Außenlagern des Konzentrationslagers Sachsenhausen, die sich auf dem Berliner Stadtgebiet befanden. Im Mittelpunkt stehen die Außenlager Lichterfelde, Neukölln, Schönholz, Moabit/Müggelheim, Haselhorst und das Außenkommando Fichtenberg (Steglitz).

weitere Informationen

 


GEDENKSTÄTTEN ZUR ERINNERUNG AN DIE NS-VERBRECHEN IN DEUTSCHLAND RUFEN AUF ZUR VERTEIDIGUNG DER DEMOKRATIE

Die 7. Bundesweite Konferenz hat vom 11-13. Dezember 2018 in Berlin stattgefunden. Sie dient der Vernetzung der Gedenkstätten für NS-Opfern auf allen Ebenen.  

Zur Resolution


Das Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland trauert um sein Vorstandsmitglied und seinen Freund Jonny Valentin.

 

Jonny Valentin verstarb am 12.Januar 2019 im Alter von 94 Jahren in Magdeburg. Er gehörte zu den letzten deutschen Zeitzeugen, die noch über ihre Zeit im Konzentrationslager Sachsenhausen berichten können.

mehr


Liebe Freundinnen und Freunde.

mit tiefer Traurigkeit und großer Betroffenheit haben wir heute erfahren, dass unsere Freundin Renate Leuschner am 5. Oktober 2018 im Alter von 94 Jahren verstorben ist.

Renate Leuschner wurde am 9.9.1924 in Berlin geboren. Sie war Gründungsmitglied des Sachsenhausen-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland e.V. und wirkte hier über viele Jahre mit großem Sachverstand im Vorstand mit.

Tatkräftig unterstützte sie die Arbeit des Internationalen Sachsenhausen Komitees. Besonders ihr unermüdliches und nachhaltiges Engagement für die ehemaligen Häftlinge aus Russland, Belorussland und der Ukraine haben ihr große Anerkennung eingebracht und wird für alle unvergesslich bleiben.

Ihre menschliche Wärme, ihre tiefe Herzlichkeit, ihre Solidarität, ihre nie versiegende Freundlichkeit, ihre große Bescheidenheit, ihre außergewöhnliche Energie und Verbundenheit wird uns allen sehr fehlen.

Wir verlieren mit Renate Leuschner eine gute Freundin, eine engagierte Mitstreiterin und eine große Internationalistin!




Der norwegische Überlebende Bernt Lund ist neuer Präsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees

Präsidiumssitzung in Oranienburg

Das Präsidium des Internationalen Sachsenhausen Komitees hat heute (20. April 2018) in Oranienburg Bernt Lund zum neuen Präsidenten gewählt. Der 93-jährige norwegische KZ-Überlebende tritt damit die Nachfolge von Roger Bordage an, der im August 2017 verstorben ist. Als stellvertretender Präsident wurde Andreas Meyer (Deutschland), als Generalsekretär Dik de Boef (Niederlande) und als Schatzmeister André Lassague (Frankreich) wiedergewählt. 

ISK-Generalsekretär Dik de Boef sagte nach der Wahl: „Wir sind Bernt Lund außer-ordentlich dankbar, dass mit ihm noch einmal ein Zeitzeuge an der Spitze des ISK steht.“ 

Der 1924 in Oslo geborene Bernt Lund stammt aus einer sozialdemokratischen Familie, die politische Flüchtlinge unterstützte und Widerstand gegen die deutsche Besatzung leistete. 1942 wurde Lund von der Gestapo verhaftet und in das norwegische KZ Grini verbracht. Im März 1944 kam er in das KZ Sachsenhausen. Nach dem Krieg studierte er Politikwissenschaften. Lund war lange Jahre als Diplomat für den Auswärtigen Dienst Norwegens tätig, u.a. als Botschafter in Namibia. Seit vielen Jahren vertritt er die norwegischen Sachsenhausen-Überlebenden als Vizepräsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees. 

(Text und Bild sind entnommen aus: http://www.stiftung-bg.de/gums/de/)

 Die nächsten Termine in der Gedenkstätte:

 

Über geplante Veranstaltungen in der Gedenkstätte informiert  auch die Website der Gedenkstätte:

http://www.stiftung-bg.de/gums/de/

  

 


Gedenkveranstaltung und Einweihung des Denkmals für die am 11. Oktober 1944 ermordeten 27 Häftlinge.

weiterlesen...